
Wenn man Bargeld in Gold investieren will, kommt man neben Goldmünzen auch an Goldbarren kaum vorbei. Im Gegensatz zu klassischen Gold-Anlagemünzen sind Goldbarren kein gesetzliches Zahlungsmittel, werden allerdings trotzdem von Banken und Goldhändlern verkauft und gekauft. In Deutschland sehr verbreitet sind die Goldbarren von Umicore, Heraeus, (auch Heräus / Argor Heraeus), Valcambi / Pamp(Schweiz), Geiger Edelmetalle, doch auch viele Banken wie die Commerzbank, Volksbank, Sparkasse und Credit Suisse haben bereits eigene Goldbarren giessen lassen, welche meist in kleineren Einheiten aus 999,99er Feingold hergestellt wurden aber eher selten in Umlauf sind. Weitere Hersteller von Goldbarren sind zum Beispiel Emirates Gold und Rothschild & Sons (historische Goldbarren).
Einige Goldbarren sind sogenannte Kinebars. Sie sind mit einem Zertifikat und einer Seriennummer versehen und wurden dann in Folie eingeschweisst. Oft haben nur größere Goldbarren eine eigene Seriennummer (ab 100 Gramm aufwärts), doch Ausnahmen bestätigen auch bei Goldbarren die Regel.
Gängige Goldbarrengrößen: 1 Gramm, 5 Gramm, 10 Gramm, 20 Gramm, 1 Unze Feingold, 50 Gramm, 100 Gramm, 250 Gramm, 500 Gramm, 1000 Gramm 7 1 kg Feingold.
Größere Goldbarren sollte man zur Sicherheit beim Edelmetallhändler oder bei der Bank kaufen, wo man davon ausgehen kann das die Ware auch echt ist. Gerade aufgrund der derzeit hohen Goldpreise und der aktuellen Goldkursentwicklung lohnt sich ein ausführlicher Preisvergleich von Goldbarren der unterschiedlichen Goldprägestätten. Auch wenn viele Goldhändler derzeit ausverkauft sind, kann man doch noch reichlich Goldbarren bei einigen Edelmetallhändlern im Internet kaufen. Physische Goldbarren sind übrigens auch wie anderes Anlagegold von der Abgeltungssteuer befreit und ist ohne Frage eine interessante Kapitalanlage für jedermann. Nichts ist sicherer als Goldbarren und Goldmünzen.
